Kolumne

Taschengeld mit 13 Jahren

Zwischen 18 und 20 Euro Taschengeld sollten es sein!

Die Bedürfnisse von Kindern haben sich im Laufe der Zeit geändert und so ist es nicht verwunderlich, dass viele Eltern sich die Frage stellen, wie viel Taschengeld für ihr Kind das Richtige ist. Gerade die richtige Höhe für das Taschengeld mit 13 Jahren zu finden, ist immer wieder schwierig. Es gab zu diesem Thema immer wieder neue Debatten, sodass das Jugendamt einen Rahmen festgelegt hat, wie viel Geld für welche Altersstufe am sinnvollsten wäre.

Taschengeld mit 13

Strikt halten müssen sich Eltern an diesen Plan nicht, jedoch ermöglicht er es abzuschätzen, wie viel Geld dem Kind gut tut und ab wann es vielleicht zu viel wird. Der Umgang mit Geld ist sehr wichtig für Kinder und Jugendliche, da sie sich so besser in der Welt zurecht finden und schon ein Verständnis für bestimmte Summen aufweisen. Es gibt in der heutigen Zeit auch Eltern, die ihren Kindern gar kein Taschengeld zahlen, was sich später als größerer Fehler herausstellen kann. Grundsätzlich ist es wichtig, dass auch Kids mit 13 Jahren ein regelmäßiges Taschengeld erhalten.

Taschengeld für 13-jährige

Taschengeld ist eine wichtige Grundlage um einschätzen zu können, welchen Wert bestimmte Gegenstände besitzen und wie viel ein Kind aufbringen muss, um diese zu bekommen. Kids lernen schon im frühen Alter, dass es wichtig ist, Geld auch auf die Seite zu legen, damit sie sich eine gewünschte Sache leisten können.

Im Alter von 13 Jahren werden Kinder langsam erwachsen und kommen in die Pubertät. Hier ist ein Taschengeld von ca. 18-20 Euro im Monat angemessen.

Das Geld reicht aus, damit die wichtigsten Dinge gekauft werden können, wie zum Beispiel eine neue Zeitschrift oder Süßigkeiten. Bei größeren Anschaffungen wie zum Beispiel Computerspielen, teuren Markenklamotten oder Handys, lernt das Kind zu sparen, da es jeden Monat eine bestimmte Summe weglegen muss, damit es sich irgendwann die Produkte leisten kann.

Taschengeld richtig nutzen

Immer pleiteIm Alter von 13 Jahren verlieren Kinder häufig den Überblick über ihre Ausgaben und können nicht ganz nachvollziehen, wohin ihr ganzes Taschengeld geflossen ist. Hierfür eignet sich ein kleines Haushaltbuch gut, damit die Kinder aufschreiben können, für was sie ihr Geld ausgegeben haben und wo sie noch sparen können.

Ein weiterer Weg, um Geld richtig sparen zu können, ist ein Sparschwein, in welches ein fester monatlicher Betrag reingetan wird.

Sollte die Versuchung zu groß sein, dass Geld wieder herauszunehmen, kann auch ein Girokonto eine gute Alternative für Kinder sein, die ihr Geld gerne sicher auf der Bank haben möchten. Allerdings muss der Nachwuchs entscheiden, was mit dem Taschengeld passiert. Nicht die Eltern!

Kindern einen festen Taschengeldbetrag zu geben ist erzieherisch wichtig, da es so den Wert von Geld zu schätzen lernt. Es spielt hierbei keine Rolle, ob der Betrag pro Woche oder monatlich ausgezahlt wird – solange eben ein Rhythmus eingehalten wird. Gerade im 13. Lebensjahr beginnt häufig die Pubertät, in welcher Kinder gerne aufmüpfig werden und alles bekommen möchten.

In Einzelfällen kann natürlich nachgegeben werden, wenn es sich um eine wirklich sinnvolle Anschaffung handelt, wie zum Beispiel ein Handy, damit das Kind erreichbar bleibt. Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass dies nicht zur Regel wird, da die Kinder sonst nicht lernen, dass sie sparsam sein müssen. Sobald sie gelernt haben, wie wichtig Rücklagen sind, haben sie auch für die spätere Zeit ein besseres Geldverständnis.


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